PRODUKTIONEN
 
 
Die Seite PRODUKTIONEN ermöglicht den Zugang zu allen auf der proT-homepage verfügbaren KUNST-, FILM-, UND THEATERPROJEKTEN, zu DIE HORIZONTALEN, zu DIE VERTIKALEN, zu ALLES FILM und zu TEXTE, MANIFESTE, LEBENDIGKEIT.
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KUNST-, FILM- UND THEATERPROJEKTE

Dies ist die chronologische Auflistung aller proT Theaterprojekte, Film- und Theaterprojekte und Kunst-, Film- und Theaterprojekte, die auf der proT-homepage erreichbar sind - vom 27. November 1969 bis 27. Februar 2016.
 
Durch die Verwirklichung von live-film bzw. Unmittelbarer Film gibt es seit 1997 Produktionen, die gleichzeitig Film- und Theaterproduktion sind. Bei diesen Produktionen entsteht zum Beispiel Unmittelbarer Film in und aus einer Produktion, die gleichzeitig Film- und Theaterproduktion ist, aber Film und Theater kommen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sie beeinflussen einander. Sie brauchen aber einander nicht zu berücksichtigen.
 
Die so entstandenen Produktionen erhalten sowohl eine eigenständige Film- als auch eine eigenständige Theater-Seite. Diese Projekte präsentieren wir hier mit Kannen zu beiden Seiten. Wobei es sein kann, dass die Film-Seite aktueller als die Theater-Seite des Projektes ist.
 

Unmittelbarer Film

Liebe mich! Wiederhole mich!


DV-SD - Farbe/Ton - 01:41:10 Std. - Produktion proT - 24.02.2016
 

Das Theaterprojekt

Liebe mich! Wiederhole mich!


Programm Weiss, proT auf "Die Säulenhalle" München, 24./26./27. Februar 2016
 

Ein Gott Eine Frau Ein Dollar


Trash-Comics, proT auf den Postgaragen München, 25.-27. Februar 2013
 
Unmittelbarer Film

Weisses Fleisch

DV-SD - Farbe/Ton - 01:15:34 Std. - Produktion proT - 25.02.2012
 
Das Theaterprojekt

Weisses Fleisch


Programm Weiss, Muffathalle München, 25. Februar 2012 / 30. Mai 2012
 
Unmittelbarer Film

AllerweltsMahl


DV-SD - Farbe/Ton - 07:46:45 Std. - proT - 26./27.02.2011
 
Das Theaterprojekt

AllerweltsMahl


Programm Weiss, Neuland CC (Sendlinger-Tor-Platz 7), 26. bis 27. Februar 2011
 
Unmittelbarer Film

Voressen 2


DV-SD - Farbe/Ton - 01:23:30 Std. - Produktion proT - 12.06.2010
 
Das Theaterprojekt

Voressen


Programm Weiss, Kunstakademie München 2015, Muffatwerk 2010 / 2009
 
Unmittelbarer Film

Reines Trinken - Gottsuche


DV-SD - Farbe/Ton - 08:00:00 Std. - Produktion proT - 2008
 
Das Theaterprojekt

Reines Trinken - Gottsuche


Programm Weiss, Neuland/München + Floß/Oberpfalz, 21. bis 22. Juni 2008
 
Unmittelbarer Film

Reine Pornografie


DV-SD - Farbe/Ton - vier Filme à ca. 00:28:00 Std. - Produktion proT - 2006
 
Das Theaterprojekt

Reine Pornografie


Programm Weiss, Neuland/München, 13./14./15./16. Dezember 2006
 
Das Theaterprojekt

Das OR-05


Programm Weiss, Muffatwerk/München + Asphaltkirche/Etsdorf Opf, 28. Januar 2006
 
live-film: Tarzan und Jane

Monster-Idyllen


DV-SD - Farbe/Ton - vier Filme à ca. 00:28:00 Std. - Produktion proT - 2004
 
Das Theaterprojekt

Monster-Idyllen


Tarzan und Jane, Reaktorhalle München, 15./16./17./18. September 2004
 

live-film: Tarzan und Jane

birth of nature, Geister-Raum-Schiffe


DV-SD - Farbe/Ton - 01:56:52 Std. - Produktion proT - 26.09.2003
Das Theaterprojekt

birth of nature, Geister-Raum-Schiffe


Tarzan und Jane, Tierpark München / Museum für Kommunikation Berlin, 26.09.2003
Captain-Flüge, Internet, live-film

Die vier Simulations-Flüge


DV-SD - Farbe/Ton - vier Filme - Produktion proT - 2000
 
Das Theaterprojekt

Die vier Simulations-Flüge


Operation Raumschiff, Einsteinhallen München, 7./14./21./28. Juli 2000
 
 
Der grösste Film aller Zeiten
Captain-Flug, Internet, live-film

Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe – während der 31. Dezember 1999 zum
1. Januar 2000 wird


DV-SD - Farbe/Ton - 03:17:59 Std. - proT - 31.12.1999 / 01.01.2000
 
 
 
Das Theaterprojekt

Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe – während der 31. Dezember 1999 zum
1. Januar 2000 wird


Einsteinhallen München, 31. Dez. 20:47 Uhr bis 1. Januar 00:07 Uhr (MEZ), 1999/2000
 
 
Captain-Flug, Internet, live-film

....und morgen die ganze Welt


BETACAM SP – Farbe/Ton - 28:00:00 Std. - Produktion proT - 18./19.10.1997
 
Das Theaterprojekt

....und morgen die ganze Welt


Reithalle München, 18. Oktober 20 Uhr bis 19. Oktober 24 Uhr, 1997
 

Das Ende vom Lied geht die Wende hoch


Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-3), Kulturzentrum Einstein, UA 31. Dez. 1998
 

Götterdämmerung


Eine Trilogie im Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-2)
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München, 13./14./15. Oktober 1995
 

Sensation der Langsamkeit


Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-1), proT-ZEIT, München, 31. Mai 1996
 

Meute Rudel Mond und Null


Nibelungen & Deutschland Projekt (III-1), proT-ZEIT, München, UA 19. Oktober 1994
 

Recken bis zum Verrecken


Nibelungen & Deutschland Projekt (III-3), proT-ZEIT, München, UA 13. Juli 1994
 

Siegfrieds Tod


Nibelungen & Deutschland Projekt (III-2), Muffathalle München, 27. Oktober 1993
 

Mein Trost ist fürchterlich


Nibelungen & Deutschland Projekt (II-3), proT-ZEIT München, UA 12. Mai 1993
 

Göttin, Ärztin, Braut und Ziege


Nibelungen & Deutschland Projekt (II-1), proT-ZEIT München, UA 02. Dezember 1992
 

Trommeln in Strömen


Nibelungen & Deutschland Projekt (II-2), Lothringer 13 Halle, München, 18. Sept. 1992
 

Der Nibelung am VierVideoTurm


Nibelungen & Deutschland Projekt (I-1), proT-ZEIT München, UA 12. Februar 1992
 
7 Exorzismen

7 Exorzismen


proT-Halle, München, 28. März - 03. April 1988
 

Tödliche Liebe oder Eine zuviel


Comics I in Oper (1986-1994), UA Innenhof Stadtmuseum München 03. Juli 1986
 

oh, oh Maiandacht...


1987-1991, 01.-31. Mai, tägl. wechselnde Gastkünstler, UA proT-Halle 07. Mai 1986
 
Intercity

Intercity


1985 / 1987 - UA proT-Halle, München, 31. Dezember 1985
 
proT mit Satie

proT mit Satie


proT-Halle, München, 12. Oktober 18:00 Uhr bis 13. Oktober 13:15 Uhr, 1985
 

proT trifft Orff


Kulturzentrum Gasteig, Black Box, 10./ 11./ 12./ 13./ 14./ 15./ 16. Juli 1985
 

Küssende Fernseher


documenta 8, 1987 / proT Dachauerstr. Halle 22 München, 1983
 

Tieger Nacht


Die Tieger Nacht bringt etwas vier Stunden Theater mit Tieger Eins, Zwei und Drei.
24. März - 02. Juni 1984, proT-Halle, München. 1985 Teil der "Alexeij-Sagerer-Retrospektive" beim 7. Internationalen TheaterFestival München in den Dachauer Hallen. 1984/1985
 

Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes


1982-1985, UA proT, 17. September 1982
 

Zahltag der Angst


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich - UA proT, 16. Oktober 1981
 

Münchner Volkstheater


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich - UA proT, 17. Mai 1980
 

Der Tieger von Äschnapur Drei oder
Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer


1979-1985, UA proT, 14. Juli 1979
 

Der Tieger von Äschnapur Eins oder


Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern


1977-1985, UA proT, 14. Mai 1977
 

Der Tieger von Äschnapur Null oder
Sylvester auf dem Lande


proT, 15. Januar 1977
 

Eine heisse Sommernacht im lindgrünen Hochwald


Bergcomics, 1975-1988, UA proT, 31. Dezember 1975
 

Watt'n

(ein Kartenspiel) oda

Ois bren'ma nida


Comics IV, 1974-1992, UA proT, 06. Juni 1974
 

Gschaegn is gschaegn


Mund-Art-Comics, 1969-2019, UA proT, 27. November 1969
 
 
 
 
 
DIE HORIZONTALEN
 
 
Mit HORIZONTALEN bezeichnen wir übergreifende Intensitätsebenen. Die Horizontalen schaffen einen eigenen Zugriff und dadurch auch einen Überblick über den Prozess der entstehenden proT-Produktionen, ohne die eigenständigen Konsistenzebenen der einzelnen Produktionen zu stören oder zu dominieren. Die Horizontalen steuern auch nicht den unabhängigen Gesamtprozess der dauernd entstehenden Einmaligkeiten, im Gegenteil, die Horizontalen entstehen durch diesen Prozess.
 

1969 - 1976 / 1986 / 2013
COMICS


Das proT eröffnet sich selbst am 27. November 1969 um 20:30 Uhr mit Comics, wobei der Titel des Mund-Art-Comics Gschaegn is gschaegn gleichzeitig Manifest ist. Jeder Comics ist einmalig (in gewisser Weise eine eigene "Horizontale") und stellt immer wieder seine Intensität her. Comics entstehen vor allem von 1969 bis 1976. Die Arbeitsweise "Comics" kann aber immer wieder geöffnet werden. Dies geschieht zum Beispiel 2013 mit dem Trash-Comics Ein Gott Eine Frau Ein Dollar.
 

1977 - 1985
Der Tieger von Äschnapur 1, 2, 3 und Null


Das erste Langzeitprojekt des proT ist Der Tieger von Äschnapur, "radikales Total-Theater über das Theater" (SZ, 16.07.1979). Die zunächst lediglich über den Titel geöffnete Konsistenzebene dauert einschliesslich der Tiegernacht (Tieger Eins, Zwei und Drei) von 1977 bis 1985. Die Auseinandersetzung des Titels Der Tieger von Äschnapur mit der Vorstellung "Unendlich und Vorwurf" oder "Tiegerfarm und Konzert" oder "Letzte Tiegerspuren" führt zu eigenen, zeitweise auch parallel verlaufenden, Horizontalen.
 
Der Tieger von Äschnapur

1979 - 1984
Die Vorwürfe auf
Der Tieger von Äschnapur Unendlich


1979/1980 gibt es die ersten Vorwürfe auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. Dies ist auch der Beginn der Theaterarbeiten mit Video: Münchner Volkstheater, 1980 (u.a. Ausstellung "Videoinstallationen Münchner Künstler", Künstlerwerkstätten Lothringer 13, 1981) und Zahltag der Angst, 1981 (der gleichnamige Videofilm aus Zahltag der Angst bei "Videokunst in Deutschland 1963 - 1982", Lenbachhaus München, Nationalgalerie Berlin, u.a., 1982), beides Vorwürfe auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. Die Auseinandersetzung mit Video führt gleichzeitig zu Fernsehapparaten und von da aus am 24. Dezember 1983 zu der Produktion Küssende Fernseher, die 1987 zur documenta 8 eingeladen und am 10. Juli 1987 in Kassel aufgeführt wird.
 
Der Tieger von Äschnapur

1985 - 1990
Konzerte auf der Tiegerfarm
und am VierVideoTurm


Die über den Titel geöffnete Kompositionshorizontale Der Tieger von Äschnapur greift immer weiter aus und ihre Wirkung reicht bis zur Entstehung des VierVideoTurmes mit der Produktion Konzert auf der Tiegerfarm (1985, Kulturzentrum Gasteig Blackbox). Am 5. Juli 1987 findet das erste einmalige "Konzert am VierVideoTurm" für die documenta 8 in Kassel statt. 1989 folgen die Vier letzten Konzerte auf der Tiegerfarm im Kulturzentrum Gasteig München im Carl-Orff-Saal und am 24. Dezember 1990 findet das letzte einmalige Konzert mit dem Titel "WEIHNACHT'S proT-ZEIT" in der proT-ZEIT, Steinseestr. 2 in München statt.
 
Der Tieger von Äschnapur Musik

1985 - 1988
Letzte Tiegerspuren bringen Musik Musik


Im Spannungsfeld von "Der Tieger von Äschnapur Unendlich" und den letzten Tiegerspuren konfrontiert das proT das Unmittelbare Theater mit der "Unmittelbarkeit" bestehender Musik und Komponisten wie Orff oder Satie. Daraus entstehen 1985 die proT-Produktionen proT mit Satie und proT trifft Orff. Bei beiden Komponisten spielen wie im proT Kompositionszahlen eine Rolle. Bei proT trifft Orff die Zahl 5 und bei proT mit Satie die 840. Mit der 840 entsteht dann im proT 1985/86 Intercity und mit der Zahl 5 proT trifft Orff und Tödliche Liebe oder Eine zuviel - Comics I in Oper (1986). Mit den "7 Exorzismen" und dem "Abriss der proT-Halle mit Musik" im April 1988 endet die Horizontale.
 

1986-1991
oh, oh Maiandacht...


Die Urform entsteht unter dem Titel "oh, oh Maiandacht" für "Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters" 1986. Von 1987 bis 1991 wird die Urform unter dem Titel "oh, oh Maiandacht …" fünf Jahre lang vom 1. bis 31. Mai jedes Jahr an einem anderen Ort täglich gespielt. Zusammen mit der Aufführung der Urform tritt jeden Abend ein anderer Künstler / eine andere Künstlergruppe oder Kulturschaffender auf: Musiker, Maler, Bildhauer, Performer, Schriftsteller, Videokünstler, Theatermacher ...
 

1992 - 1998
NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT


Von 1992 bis 1998 produziert das proT in München das NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT. Das NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT ist eine Komposition von 11 Produktionen in 4 Horizontalen und 3 Vertikalen. Der "VierVideoTurm" wird in die Themenräume Deutschland, Nibelungen, Richard Wagner und Nomaden und Helden gestellt. Dabei ist die proT-ZEIT "Theateratelier" und für einige Produktionen Aufführungsort.
 

1997 - 2002
OPERATION RAUMSCHIFF (OR)


Operation Raumschiff (OR) arbeitet mit simultanen theatralen Ereignissen, wobei die Simultaneität weit auseinander liegender Räume über das Internet hergestellt wird, das dabei selbst ein theatraler Raum ist. Von Anfang an ist es so, als würde OR sich dabei beobachten, wie es sich selbst erfindet.
Das Film- und Theaterprojekt Operation Raumschiff (OR) beginnt am 18./19. Oktober 1997 mit der 28-stündigen Theaterexpedition ....und morgen die ganze Welt . Der integrale Titel: Operation Raumschiff (OR) kommt jedoch erst mit Die vier Simulations-Flüge im Juli 2000 zum Projekt.
Die Produktionen von "Operation Raumschiff" enden mit Ungleich München (2001) in der Muffathalle München. Alle diese Produktionen produzieren live-film und tragen den Zusatz Captain-Flug, Internet, live-film.
 

2002 - 2005
Tarzan und Jane - birth of nature


Am 11. März 2003, mit Tarzans Secret Container im Irak, kommt birth of nature ins Projekt und damit die Vorstellung von Neuanfang und Reproduktion. Der neue Mensch als Tarzan erscheint jetzt im Raumschiff, begleitet von Natur, Jane und Establishment. Dies kündigt sich bereits im Dezember 2002 mit den 7 Tarzan-Episoden an.
Das Konzept von Operation Raumschiff (OR), welches mit dem Surfen im Internet die Homepages als Material ins Spiel bringt, wird praktiziert bis 2001: Ungleich München (OR 2.1). Ab 2003 mit Tarzans Secret Container im Irak dient das Internet als Verbindung zwischen simultan arbeitenden Orten, die die jeweilige Produktion selber herstellt. birth of nature endet am 15./16. Januar 2005 mit der Produktion Geklonter Tod. Alle diese Produktionen produzieren live-film und tragen den Zusatz live-film: Tarzan und Jane.
 

seit 17. Dezember 2005
Programm Weiss


Programm Weiss treibt die Abläufe in die Handlung selbst. Zu Kompositionen, die sich in einem Prozess selbst erkennen und verwirklichen. Zum Werden von Dunkelheit und Licht, Das OR-05 (28. Januar 2006). Zu Abstand und Berührbarkeit, Reine Pornografie (Dezember 2006). Zu Rausch und Rauschen, Reines Trinken - Gottsuche (21.-22. Juni 2008). Zu Wandlung und Deformation, Voressen (25. Februar 2012). Zu Einmaligkeit und Wiederholung, AllerweltsMahl (Februar 2016). Zu Sterben und Lebendigkeit, Liebe mich! Wiederhole mich! (Februar 2016). Alle diese Produktionen produzieren Unmittelbaren Film. Unmittelbarer Film entsteht in und aus einer Produktion, die gleichzeitig Film- und Theaterproduktion ist, aber Film und Theater kommen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sie beeinflussen einander. Sie brauchen aber einander nicht zu berücksichtigen.
 
 
 
 
 
DIE VERTIKALEN
 
 
DIE VERTIKALEN sind eigenständige Kompositionselemente, die möglicherweise in Horizontalen oder Einzelproduktionen entstehen, sich aber unabhängig von diesen Produktionen als selbständig erweisen also eigene Kompositionen sind und immer wieder als sie selbst erscheinen können. Dies reicht von Intensitäten wie Die Kanne oder der proT-Stuhl, die bereits vor allen Horizontalen als Unmittelbare Bewegung Intensitäten produzieren, bis zu Der VierVideoTurm, der auf der Ebene Der Tieger von Äschnapur vorstellbar wird, sich aber als eigene "Theatermaschine" unabhängig von dieser Kompositionshorizontalen macht. Während Kompositionen wie di dawischi fei scho no oder Der Tanz in die Lederhose von vornherein eigenständige Kompositionen sind, die innerhalb von anderen Kompositionen entstehen, diese aber jederzeit verlassen können oder auch nur als sie selbst in Erscheinung treten können.
 

seit 1969
Die Kanne


Intensität und Zeichen
Das proT wird von Anfang an von einer Kanne begleitet. Bereits im ersten Programmheft gibt es eine Kannen-Seite.
 

seit 1969
Der proT-Stuhl


Komposition, Objekt und Sitzgelegenheit
Am 27. November 1969 um 20:30 Uhr eröffnet das proT sich selbst in München, Isabellastrasse 40 mit den Comics "Tödliche Liebe oder Eine zuviel", Comics I und "Gschaegn is gschaegn", Mund-Art-Comics. Das Publikum sitzt auf, vom proT schwarz lackierten, klassisch einfachen Holzstühlen. Diese Holzstühle begleiten das proT über 50 Jahre, zumindest eine gewisse Menge, einige bleiben auf der Strecke, werden in Hocker verwandelt oder lösen sich von selbst auf oder verschwinden.
 

seit 1976
Der Tanz in die Lederhose


Der Ursprung von Der Tanz in die Lederhose ist der Widerkäuerkomiggs Die Rückeroberung der Prärie durch ein heimkehrendes Rhinozeros, UA 30. Juni 1976.
 

seit 1978
di dawisch i fei scho no


Eine Sprechskulptur von Alexeij Sagerer
22. Juli 1978. "di dawisch i fei scho no" wird auf Band gesprochen (Dauer 5:07 Min.) und am 22. Juli 1978 mit der Premiere der Theaterproduktion "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" im proT in München öffentlich gemacht.
 

seit 1985
Der VierVideoTurm und die Synchronisatoren


Eine Theatermaschine von Alexeij Sagerer
Das erste Konzert am VierVideoTurm wird unter dem Titel Konzert auf der Tiegerfarm - Der dauernd und überall beginnende "Tieger von Äschnapur Unendlich" für die Black Box im Kulturzentrum Gasteig, München erarbeitet und dort u.a. mit Cornelie Müller und Franz Lenniger 7 mal aufgeführt (Premiere am 11. April 1985).
 
 
 
 
 
ALLES FILM
 

FILMPRODUKTIONEN


ab 1969
Unter dem Titel Filmproduktionen schaffen wir hier auf der proT-homepage einen Überblick über die kontinuierliche filmische Arbeit von Alexeij Sagerer im und mit dem proT. Sie ist Teil des gesamten künstlerisch-theatralen Prozesses, schreibt aber gleichzeitig ihre eigene Geschichte. Dies ist auch die Geschichte unterschiedlicher Zugriffe auf Film. Diese unterschiedlichen Zugriffe sind meist bestimmten Zeiträumen zuordenbar, jedoch nicht daran gebunden. Tatsächlich ist es so, dass die verschiedenen filmischen Qualitäten voneinander profitieren.
Die Filmproduktionen sind unterteilt in Unmittelbarer Film, live-film, Film-Ereignisse, Film-Comics und Kinofilm.
 

THEATERDOKUMENTATIONEN


ab 1969
Bearbeitetes Film- und Videomaterial von live proT-Produktionen. Vom aufwändigen Theaterfilm über die TheaterDoku über DokuMaterial bis zu Sonstigem DokuMaterial.
 

DIE SYNCHRONISATOREN


auf dem VierVideoTurm, ab 1985
Durch die Qualität „Synchronisatoren“ entstehen Filme, die gedreht werden, um die Länge von theatralen Abläufen festzulegen, noch bevor diese Abläufe existieren. Sie bestimmen aber nicht nur die Gesamtlänge sondern auch die "Einschnitte" in diese Abläufe. Der erste Synchronisator sind die gemalten Filme, die 1985 die Produktion Konzert auf der Tiegerfarm steuern. Die Synchronisatoren laufen über die Monitore des VierVideoTurms und bilden mit diesem eine Theatermaschine. Sie begleiten von 1992 bis 1998 das gesamte Nibelungen & Deutschland Projekt. Da die Synchronisatoren nicht nur die Länge der Aktionen bestimmen, sondern über ihre Bildhaftigkeit selber Aktion sind, entsteht mit den Synchronisatoren eine ganz eigene Qualität von Film. Synchronisator+ bezeichnet Synchronisatoren, deren Filmmaterial zum Beispiel durch Ton oder Titel in einen eigenständigen Film transformiert ist.
 

Der grösste Film aller Zeiten


Der grösste Film aller Zeiten ist live-film. Die filmische Vorstellung von Der grösste Film aller Zeiten beginnt 1997 mit der 28-stündigen Theaterexpedition ....und morgen die ganze Welt. Er setzt sich fort mit den Theaterproduktionen Operation Raumschiff (OR) und Programm Weiss. Von ....und morgen die ganze Welt (1997) bis Reine Pornografie (2006) heissen die so entstandenen Filme live-film. Mit Reine Pornografie verschieben sich die filmische und die theatrale Intensität und die nun so entstehenden "live-filme" werden Unmittelbarer Film genannt. Möglicherweise endet die Vorstellung von Der grösste Film aller Zeiten am 24. Februar 2016 mit dem Unmittelbaren Film Liebe mich! Wiederhole mich!.
 
 

proT auf YouTube: proTshortcuts


Mit den 4 favorites mit über 10.000 Aufrufen: Tanz in die Lederhose: 25.674 Views, Vorfilm für Voressen: 17.344 Views, Frau in Rot: 10.128 Views und Ottfried Fischer hustet Alexeij Sagerer: 10.112 Views. (Stand 21.11.2022) und siehe auch Rote Wärmflasche tanzt auf Platz 5 mit überraschenden 8053 Aufrufen.
 
 

shortcuts-VIDEO-LISTE


Liste der proTshortcuts auf YouTube - chronologisch.
Mit den 4 favorites über 10.000 Views: Tanz in die Lederhose: 25.674 Views, Vorfilm für Voressen: 17.344 Views, Frau in Rot: 10.128 Views und Ottfried Fischer hustet Alexeij Sagerer: 10.112 Views. (Stand 21.11.2022) und siehe auch Rote Wärmflasche tanzt auf Platz 5 mit überraschenden 8053 Aufrufen.
 
 

SCREENING


(ein erstes Beispiel)
 
 

VIDEO-LISTE


Liste aller Videos und Filme auf der proT-homepage
 
 

Alexeij Sagerer auf Vimeo


Am 24. Februar 2022 zensiert Vimeo die proT-Präsentationsseite: "Alexeij Sagerer auf Vimeo". Hier sind vor allem die proT-Produktionen des Unmittelbaren Films sowie die Theaterdoku "Siegfrieds Tod" und der Kinofilm "Zahltag der Angst" präsentiert. Diese proT-Filme sind alle nach wie vor über die proT-homepage-Seite FILMPRODUKTIONEN  zu erreichen.
 
 
 
 
 
 
 
TEXTE, MANIFESTE, LEBENDIGKEIT
 

INNEN UND AUSSEN


Texte zur Produktion von Theater
In gewisser Weise kann man unmittelbares Theater und domestiziertes Theater mit der Wildsau und dem Hausschwein vergleichen. Wo das eine sein Sausein austrägt, trägt das andere Schnitzel. Oder. Das Unmittelbare Theater ist nicht der 'Humus' des domestizierten Theaters. Ebensowenig wie die Wildsau der 'Humus' für das Hausschwein ist. (28.04.2000)
 

proT-way-MANIFEST


Prozessionstheater Urtext
Prozessionstheater ist eine einzige Bewußtseinserheiterung. (02.11.1974)
 
 
TEXTFASSUNGEN VON PRODUKTIONEN
 

Gschaegn is gschaegn


Mund-Art-Comics von Alexeij Sagerer - Text - 1969
 

Watt'n (ein Kartenspiel) oda Ois bren'ma nida


Comics IV von Alexeij Sagerer - Text und Bildablauf in 69 Stripes - 1974
 

Eine heisse Sommernacht im lindgrünen Hochwald


Bergcomics von Alexeij Sagerer - Text - 1975
 
 
TEXTE AUS UND UM PRODUKTIONEN
 

Der Tieger von Äschnapur Eins
oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern

 (1977-1985)
Text - Dieser Text ist auf Band gesprochen und kommt über Lautsprecher, während der Tiegerjäger verkleidet als Unmittelbarer Theaterleiter um einen Tisch rennt, der auf einem Podest steht, 1977.
 

Der Tieger von Äschnapur Zwei
oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes

 (1982)
ALT-TEXT: Ehemals sicherer Leitfaden für die Jagd auf den Tieger von Äschnapur. Dieser Text steht auf der Rückseite des Plakates für Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes, 1982.
 

Wenn der Staat den Staat wagt muß das Theater den Tieger Unendlich wagen


Textprozessionstheater zur Subventionspolitik.
Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DIN A4. proT, 1985
 

Beginn einer geisterhaften Theatertheorie


1. Festgeschriebener Grundtext von Alexeij Sagerer, 1980.
2. Live gesprochener Text - Der von Alexeij Sagerer mit wechselnder Intensität und Lautstärke live gesprochene Text wird filmisch aufgezeichnet und ist in der Buchproduktion Der Fernseher ist der Gipfel der Guckkastenbüne (proT, München, 1983, S. 10-12) buchstabengetreu veröffentlicht.
 

Der Tieger von Äschnapur Null
oder Sylvester auf dem Lande

 (15. Januar 1977)
Text - Das Publikum kommt in den Raum bis der Raum knallvoll ist. In der Mitte des Raumes steht ein Kubus mit einer Kerze drauf. Das Licht geht aus und es ist stockfinster. Jemand kommt herein und zündet die Kerze in der Mitte des Raumes an und verlässt wieder den Raum. Ein Tonband wird eingeschaltet und man hört über die Lautsprecher die Stimme des Theatermachers circa 28 Minuten lang, 1977.
Veröffentlicht in: "Alexeij Sagerer. PROZESSIONSTHEATER (TEXTE)", proT 8 München 40  Produktion (1)  1. Auflage 500 Exemplare München/Ellbrunn Herbst/Winter 1978/1979
 

rod plau krün


Dia von Alexeij Sagerer aus "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes", 1982.
Als Postkarte, Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München, 1983, bald darauf als T-Shirt
und bald auch als Plakat, präsentiert zum Beispiel 2022 in der Ausstellung "Die Lust am anderen Theater" im Deutschen Theatermuseum in München.
Erste Veröffentlichung 17. September 1982
 
 

Captain verkauft Tarzans Geburtshütte


Ried 30, 1360 qm in Bad Birnbach (1981 - 2011)
 

 
 
 
 
 
SEITEN - ANHANG
 
 
 

proT auf YouTube: proTshortcuts


Mit den 4 favorites mit über 10.000 Aufrufen: Tanz in die Lederhose: 25.674 Views, Vorfilm für Voressen: 17.344 Views, Frau in Rot: 10.128 Views und Ottfried Fischer hustet Alexeij Sagerer: 10.112 Views. (Stand 21.11.2022) und siehe auch Rote Wärmflasche tanzt auf Platz 5 mit überraschenden 8053 Aufrufen.
 
 

Alexeij Sagerer auf Vimeo


Am 24. Februar 2022 zensiert Vimeo die proT-Präsentationsseite: "Alexeij Sagerer auf Vimeo". Hier sind vor allem die proT-Produktionen des Unmittelbaren Films sowie die Theaterdoku "Siegfrieds Tod" und der Kinofilm "Zahltag der Angst" präsentiert. Diese proT-Filme sind alle nach wie vor über die proT-homepage-Seite FILMPRODUKTIONEN  zu erreichen.
 
 

Werkverzeichnis I


Alexeij Sagerer, proT  —  Produktionen
 

Werkverzeichnis II


Alexeij Sagerer, proT  —  Festivals, Ausstellungen, Screenings, Beteiligungen, Auszeichnungen, öffentliche Ankäufe (Auswahl)
 

Werkverzeichnis V


über Alexeij Sagerer, proT  —  Literatur und Presse (Auswahl)
 
 

FILMPRODUKTIONEN


ab 1969
 
 

DIE SYNCHRONISATOREN


auf dem VierVideoTurm, ab 1985
 
 

THEATERDOKUMENTATIONEN


ab 1969
 

proT – jetzt!


Aktuelle Meldungen – letzte Bearbeitungen
 
 

e-mail an proT: proT@proT.de